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Einführung CO2-Steuer

Die Umwelt zu schützen und der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, ist wohl eine der größten Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, muss der Ausstoß von Treibhausgasen deutlich sinken. Und zwar bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990.

Die Umwelt zu schützen und der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, ist wohl eine der größten Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, muss der Ausstoß von Treibhausgasen deutlich sinken. Und zwar bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990.

Ein Ansatz, die Bevölkerung zum CO2-Sparen anzuregen, ist die Verteuerung der Emissionen durch eine CO2-Steuer. Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung am 8. Oktober 2020 beschlossen, wie sich die CO2-Preise in Zukunft entwickeln werden. So kostet eine Tonne des klimaschädlichen Gases im Jahr

2021:    25 Euro pro Tonne

2022:    30 Euro pro Tonne

2023:    35 Euro pro Tonne

2024:    45 Euro pro Tonne

2025:     55 Euro pro Tonne

Neben dem CO2-Preis soll es in Zukunft auch Vergünstigungen geben.
Diese sollen die Haushalte entlasten und zum Senken des eigenen Schadstoffausstoßes anzuregen.
Geplant ist dabei eine Senkung der Stromkosten. Das heißt: Im Jahr 2021 sinkt die EEG-Umlage (ein Bestandteil des Strompreises) von 6,756 Cent/kWh netto auf 6,500 Cent/kWh netto. In den Folgejahren sind dann weitere Entlastungen zu erwarten.
Ebenso sieht das Klimapaket eine Entlastung von Pendlern (Anhebung der Pendlerpauschale) und Wohngeldbeziehern (Erhöhung des Wohngeldes) vor.